Wir geben Kindern in Nepal eine Zukunft

... und Sie können dabei helfen!

Bleickenallee 20, 22763 Hamburg +49 (0)40-39 33 49 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hilfe für Opfer der Schlammflut-Katastrophe vom 26.08.26

ZuKi sammelt Spenden - Hier erfahren Sie, wie sie eingesetzt werden.

Offenbar - im Unterschied zum Erdbeben von 2015 - hat die neue Regierung in Nepal Verantwortung für die Menschen übernommen und hilft und koordiniert auf bestmögliche Art und Weise. Aber was ist eigentlich passiert? Hier gibt es ein paar Hintergrundinformationen zum Ereignis >>>.


Zeittafel der von uns unterstützten Aktionen

28.08.2026

Start der Spendenaktion

erste Abstimmungen in Nepal


ZuKi sammelt Spenden. Dina Nath Amgain, unser Mitarbeiter in Kathmandu berät mit seinen Kollegen vom "Lions Club of Nepal Highlight", welche Hilfe gegeben werden kann. Dazu muss jede Aktion auch mit der zuständigen Regierungsstelle bzw. der Administration vom betroffenen Gebiet abgestimmt werden. Im Moment denken sie darüber nach, Hilfsgüter wie Zelte, Decken, Planen usw. zu besorgen und ins betroffene Gebiet zu transportieren.

Wir werden hier weiter berichten ...

 

 


Zusammenfassung der Schlammflut-Katastrophe in Nepal am 26. August 2026

Am 26. August 2026 wurde Nepal von einer außergewöhnlich schweren Sturzflut mit einer gewaltigen Schlamm- und Gerölllawine getroffen. Besonders betroffen war der Norden Nepals an der Grenze zu Tibet, vor allem der Distrikt Rasuwa sowie Gebiete entlang des Lhende Khola, Bhote Koshi und Trishuli. Quelle: USGS

Was ist passiert?

Ausgangspunkt war nach den bisherigen geologischen Untersuchungen ein Zusammenbruch von Eis, Fels und Gletscher-Material im Himalaya. Die riesige Geröll- und Eismasse stürzte in den Fluss Lhende Khola und löste eine extrem schnell laufende Flut aus. Quelle: USGS

Die Flut riss Schlamm, Felsen, Eis, Gebäude, Fahrzeuge und Brücken mit sich. Die Flutwelle breitete sich über fast 100 Kilometer flussabwärts aus. Quelle: USGS

Erste Vermutungen gingen von einem Erdbeben als Auslöser aus. Nach den bisherigen Untersuchungen des US Geological Survey (USGS) war jedoch offenbar der Gletscher-/Geröllzusammenbruch selbst die Ursache der gemessenen seismischen Erschütterung. Quelle: USGS

Opfer und Schäden

Die Opferzahlen ändern sich weiterhin, weil die Rettungskräfte noch nach Vermissten suchen. Nach Angaben des nepalesischen Außenministeriums waren am 27. August bereits 359 Leichen geborgen worden; 596 Menschen aus 33 Ländern wurden zu diesem Zeitpunkt noch vermisst. Quelle: Außenministerium Nepal

Besonders betroffen sind auch ausländische Touristen und Pilger, die auf dem Weg zum Mount Kailash waren. Quelle: Reuters

Die Schäden an der Infrastruktur sind enorm: zahlreiche Häuser und ganze Siedlungen wurden zerstört oder unter Schlamm und Geröll begraben, mindestens 19 Brücken und rund 40 Kilometer Straßen wurden beschädigt, mehrere Wasserkraftwerke wurden schwer getroffen, wichtige Verkehrsverbindungen zwischen Nepal und Tibet wurden unterbrochen. Quelle: Kathmandu Post

Warum war die Katastrophe so heftig?

Die betroffene Region besteht aus sehr steilen Himalaya-Tälern. Wenn dort plötzlich eine große Menge Eis, Fels und Wasser in ein Flusssystem gelangt, kann sich eine extrem schnelle Flut aus Wasser, Schlamm und Geröll entwickeln.

Wissenschaftler sehen außerdem den Klimawandel als möglichen verstärkenden Faktor: Die Himalaya-Region erwärmt sich stark, wodurch Gletscher zurückgehen und hoch gelegene Hänge und Permafrostböden instabiler werden können. Ein direkter Zusammenhang mit diesem einzelnen Ereignis ist allerdings noch Gegenstand weiterer Untersuchungen. Quelle: The Guardian

Aktuelle Situation

Die nepalesischen Behörden führen weiterhin Such-, Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen durch. Hubschrauber werden eingesetzt, um Menschen aus abgeschnittenen Gebieten zu retten und Hilfsgüter zu transportieren. Gleichzeitig besteht die Sorge vor weiteren Überschwemmungen, weil sich flussaufwärts durch das Geröll teilweise Wasser aufstaut. Quelle: AP News

Kurz gesagt: Es handelte sich nicht um eine gewöhnliche Überschwemmung durch Monsunregen, sondern um eine katastrophale Kettenreaktion aus Gletscher-/Felssturz, Gerölllawine und Sturzflut, die am 26. August 2026 große Teile des Grenzgebiets zwischen Nepal und Tibet verwüstete. Die endgültige Zahl der Todesopfer und Vermissten steht noch nicht fest. Quelle: USGS

Quelle: Internet